Always crashing in the same car

"So come on, PLEASE now: talk to me! Tell me things I could find helpful - how can I stop now?" Das ist nicht geistreich, aber passend, weil ich nicht weiß, wie ich mein Leben jemals leben soll, wenn ich mich andauernd selbst an die Wand fahre. Große Pläne können gar nicht funktionieren, wenn die kleinsten Schritte dorthin unaussprechliche Schrecken sind, denen man gelähmt vor Furcht in die Augen starrt, die man nach Jahren und Jahren immer noch nicht bezwungen hat, die nach jedem Sieg genauso stark, genauso groß, genauso grauenhaft wieder auferstehen, von Neuem die Zähne fletschen, und das so oft, bis man aufgibt, es gar nicht mehr versucht, das eigene Heil nur noch in der Flucht sucht, die dabei in eine Ödnis führt, die heilloser gar nicht sein könnte. Da bin ich jetzt. Was mach ich da? Ich schreibe Ansichtskarten.
30.6.11 17:09
 
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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


hanni (1.7.11 13:56)
Bald fahren wir zusammen gegen die Wände. Vielleicht muss dann wenigstens drüber lachen?


(2.7.11 10:42)
das fänd ich schön, dann kann man sich wenigstens gegenseitig aus dem Wrack klauben. und drüber lachen, eventuell.

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